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Jubiläumsklänge

Quadricor Hornquartett

Künstler:

Caroline Messner (Horn)

Lucie Krysatis (Horn)

Jernej Cigler (Horn)

Anton Doppelbauer (Horn)

Johannes Hämmerle (Orgel)

19.08.2024 19:30
Dom St. Nikolaus | Feldkirch

Abendkassa

Programm

Georg Friedrich Händel

(1685-1759)

Feuerwerksmusik (arr. L. Martinet)

Anton Bruckner

(1824-1896)

Christus factus est (arr. A. Simbeni)

Bedřich Smetana

(1824-1884)

Moldau aus Má Vlast

Henry Mancini

(1924-1994)

Moonriver (arr. K. Turner)

Gabriel Fauré

(1845-1924)

Pie Jesu (arr. K. Bell)

Antonín Dvořák

(1841-1904)

Serenade für Bläserinstrumente

(arr. B. Holcombe Jr.)

Anton Bruckner

Nachruf

- Pause -

Wolfgang Amadeus Mozart

(1756-1791)

Ouvertüre zur Zauberflöte (arr. H. Dutschke)

Antonín Dvořák

Largo aus der 9. Sinfonie (arr. S. Schottstädt)

Anton Bruckner

Scherzo aus der 4. Sinfonie (arr. S. Schottstädt)

Gabriel Fauré

(1845-1924)

Pavane op. 50 (arr. C. Ess)

Giacomo Puccini

(1858-1924)

Nessun dorma aus Turandot (arr. Florian Janezic)

Über das Ensemble

Quadricor ist ein 2018 gegründetes Hornquartett mit Sitz in Deutschland. Die vier jungen Musikerinnen und Musiker aus vier verschiedenen Ländern, alle vielfach mit ersten Preisen in den jeweils wichtigsten nationalen Wettbewerben ausgezeichnet, lernten sich bei Ihrem Studium an der Musikhochschule München kennen. Das Quartett besteht aus: Caroline Messner (Südtirol), Lucie Krysatis (Luxembourg), Jernej Cigler (Slowenien) und Anton Doppelbauer (Österreich).

Der Gewinn des „11. Internationalen Jan Koetsier Wettbewerb“ im Oktober 2019 in München stellte einen ersten Höhepunkt ihrer akribischen Teamarbeit dar, bei dem die jungen Musikerinnen und Musiker erstmals als Ensemble international reüssieren konnten. Zudem wurden sie ebendort auch mit dem begehrten Sonderpreis des Bayrischen Rundfunks bedacht.

Mittlerweile sind die Mitglieder des Quartetts in professionellen Orchestern in Deutschland und Österreich tätig und blicken auf eine Vielzahl an gemeinsamen Konzerten in Frankreich, Österreich, Italien, Slowenien und Deutschland zurück. Im vergangenen Jahr eröffnete Quadricor die Offenburger Kreuzgangkonzerte und war teil des renommierten Brass Festivals „Cuivres en Dombes“.

Auffällig ist die sehr bewusst gewählte Besonderheit des Ensembles, mit keiner fixen Zuteilung der Stimmlagen zu spielen. Von Stück zu Stück wird entschieden, wer welchen Part übernimmt. Das bringt nicht nur Abwechslung für die Ausführenden, denn jede Stimme, hoch oder tief, hat ihre eigenen Reize wie auch Tücken, sondern fördert das musikalische Können und gegenseitige Verständnis und ist nicht zuletzt gelebte Gleichberechtigung. Dieser Teamgeist ist bei ihren Live- Auftritten besonders gut spürbar. Nach dem Motto, immer einen Schritt voran und den Horizont erweitern, variieren sie auch bei den Instrumenten und setzen sich zudem intensiv mit den Eigenheiten des Spiels von Naturhörnern und Wagnertuben auseinander. Bei soviel Freude an der Vielfalt der Musik ist es nicht überraschend, dass sich das Ensemble auf keine Stilrichtung oder Epoche spezialisieren oder sogar fixieren möchte.